Smart Planning — Produktionsplanung Software von OptWare

Smart Planning: Von Bedarfs-, über Prozess- bis zur Produktionsplanung
Software für jeden Planungshorizont

Smart Planning ist die Planungsdomäne der OptWare Hub-Plattform und deckt mit elf einzeln einsetzbaren Modulen drei Planungshorizonte ab: strategisch (Jahre), taktisch (Monate/Wochen) und operativ (Tage/Schichten).

Ein zentraler Teilbereich davon ist die Produktionsplanung Software: Sie legt fest, was wann auf welcher Ressource produziert wird und welche Mengen an Material und Bestand dafür bereitstehen müssen.

Steigende Variantenvielfalt, kurzfristige Auftragsänderungen und knappe Kapazitäten bringen klassische Planung in Tabellen, starren ERP-Zyklen oder aufwendigen Komplettsystemen an ihre Grenzen.

Smart Planning deckt damit neben der Produktionsplanung ebenso Bedarfs-, Supply- und Prozessplanung ab, etwa über Smart Demand & Inventory Planning, Smart Material Planning und Smart Process Planning – auch wenn mehrere Module, allen voran Smart Capacity Planning und Smart Production Scheduling, die Produktionsplanung als Hauptbestandteil behandeln.

Planer stimmen die Produktionsplanung gemeinsam ab

Was ist Smart Planning?

Smart Planning bündelt elf einzeln einsetzbare Module für die Planung in der Fertigung – von der Bedarfsprognose bis zur Schichtplanung:

Die Module lassen sich einzeln oder kombiniert einsetzen und grenzen Smart Planning damit von mehreren etablierten Systemkategorien ab.

ERP-Systeme verwalten betriebswirtschaftliche Ressourcen wie Finanzen, Einkauf, Personal und Lager. Smart Planning plant stattdessen, was wann auf welcher Ressource produziert wird, und tauscht Auftrags- und Bestandsdaten mit dem ERP aus. Smart Planning lässt sich mit allen gängigen ERP-Systemen wie SAP, Microsoft Dynamics, Business Central oder Infor koppeln, ebenso mit Individualsystemen.

MES-Systeme erfassen und steuern die tatsächliche Fertigung auf dem Shopfloor in Echtzeit. Smart Planning ist vorgelagert: Es erstellt den Plan, den das MES anschließend ausführt. Ein MES ist dafür keine Voraussetzung – ist eines vorhanden, lässt sich dessen Datenbasis über Smart Planning zusätzlich nutzen.

APS-Systeme und End-to-End-Ansätze wie SIOP oder S&OP bilden meist ein durchgängiges Komplettsystem über alle Planungsebenen hinweg, mit entsprechend hohem Integrations- und Projektaufwand. Smart Planning verfolgt den umgekehrten Weg: schlanke, einzeln einsetzbare Module statt eines Komplettsystems.

Klassische PPS-Systeme sind meist eng an ein ERP gebunden und arbeiten mit sukzessiver, regelbasierter Logik. Smart Planning ergänzt diese Logik dort, wo mathematische Optimierung anstelle heuristischer Planregeln gefragt ist.

Klassische Plantafeln bilden Aufträge, Reihenfolgen und Kapazitäten grafisch ab, die Umplanung erfolgt aber manuell durch den Planer. Smart Planning verbindet dieselbe intuitive Tafel-Bedienung mit einem mathematischen Solver im Hintergrund, der Vorschläge zur Optimierung liefert.

Unsicher, an welchem Planungshorizont Ihr Engpass liegt? Im Analysegespräch sehen wir uns Ihre Ausgangslage gemeinsam an.

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Die drei Planungshorizonte: strategisch, taktisch, operativ

Strategische, taktische und operative Planung werden in der Praxis meist getrennt geführt – in Excel-Listen, Insellösungen oder gar nicht. Smart Planning bildet alle drei Ebenen ab, von der langfristigen Bedarfs- und Kapazitätsplanung bis zur kurzfristigen Reihenfolgen- und Schichtplanung.

Planungshorizonte im Produktionssystem: strategisch, taktisch und operativ
strategisch
Jahre
taktisch
Monate/Wochen
operativ
Tage/Schichten

Produktionsplanung Software im Fokus

Innerhalb von Smart Planning deckt die Produktionsplanung Software vor allem die taktische und operative Ebene ab: Sie organisiert die Abfolge von Aufträgen, Ressourcen und Materialflüssen – von der mittelfristigen Kapazitätsplanung bis zur tagesaktuellen Reihenfolge auf der Maschine. Drei Module übernehmen hier die Hauptarbeit:

Smart Capacity Planning übernimmt die Grobplanung: Es ordnet Aufträge und Kapazitäten auf Wochen- oder Monatsebene. Es bildet die Basis, auf der Vertrieb, Einkauf und Produktion überhaupt erst verlässlich zusammenarbeiten können, weil Kapazitätsengpässe frühzeitig sichtbar werden statt erst kurz vor dem Liefertermin.

Smart Material Planning verknüpft Material- und Reichweitendaten mit dem Produktionsplan. Statt Bestände pauschal aufzustocken oder Fehlmengen erst bei der Kommissionierung zu bemerken, rechnet das Modul Bedarfsschwankungen direkt in Beschaffungs- und Produktionsmengen um.

Smart Production Scheduling übernimmt die Feinplanung: die konkrete Reihenfolge von Aufträgen auf Maschinen und Linien, unter Berücksichtigung von Rüstzeiten, Personalverfügbarkeit und Materialrestriktionen gleichzeitig – nicht nacheinander wie bei klassischer PPS-Logik.

Die übrigen acht Module – darunter Smart Demand & Inventory Planning, Smart Process Planning, Smart Flow Planning, Smart Tool Planning, Smart Assembly Planning, Smart Material Logistics, Smart Sequence Planning und Smart Shift Planning – ergänzen die Produktionsplanung Software um vor- und nachgelagerte Planungsaufgaben, von der Bedarfsprognose bis zur Schicht- und Personalplanung.

Wirkung auf Ihre Produktion

Die elf Module wirken auf denselben Engpass: Pläne, die auf veralteten oder isolierten Daten aus einzelnen Planungsebenen beruhen. Smart Capacity Planning schafft Transparenz über Kapazitäten, bevor Engpässe akut werden. Smart Material Planning reduziert den Abstand zwischen Prognose und tatsächlichem Bedarf. Smart Production Scheduling sorgt dafür, dass die Feinplanung Restriktionen berücksichtigt, die in Tabellenkalkulationen oder auf klassischen Plantafeln kaum abbildbar sind – etwa parallele Rüstzeiten, Werkzeugverfügbarkeit oder Personalqualifikation. Das Ergebnis sind Pläne, die über alle drei Horizonte hinweg zusammenpassen und seltener manuell nachjustiert werden müssen.

Fertigungsanlage mit abgestimmter Planung über alle Planungshorizonte

Typische Anwendungsfälle

Kapazitätsengpässe frühzeitig erkennen

Wenn Vertrieb und Produktion erst bei der Auftragsbestätigung merken, dass eine Kapazität nicht ausreicht, entstehen Sonderschichten oder Terminverschiebungen. Smart Capacity Planning macht Engpässe Wochen im Voraus sichtbar.

Bestände an tatsächlichen Bedarf anpassen

Statische Sicherheitsbestände binden Kapital oder führen zu Fehlmengen. Smart Material Planning gleicht Reichweiten kontinuierlich mit realen Verbrauchsdaten ab und übersetzt sie in Bestell- und Produktionsvorschläge.

Reihenfolgen unter mehreren Restriktionen gleichzeitig planen

Sobald Rüstzeiten, Werkzeuge und Personalverfügbarkeit gleichzeitig eine Rolle spielen, stoßen manuelle Planungstafeln an ihre Grenzen. Smart Production Scheduling berechnet Reihenfolgen, die alle Restriktionen gemeinsam berücksichtigen.

Diese drei Beispiele stehen für elf Module, die sich je nach Planungslücke einzeln oder kombiniert einsetzen lassen.

Ihre Vorteile mit OptWare

Die meisten Unternehmen nutzen bereits einzelne Planungsanwendungen – in anderen Systemen oder einzelnen Abteilungen. Smart Planning ergänzt diese vorhandene Systemumgebung gezielt, anstatt eine große Systemmigration zu erfordern: Sie führen nur die schlanken Module ein, die Sie tatsächlich brauchen, statt eines aufwendigen End-to-End-Ansatzes oder Komplettsystems.

Die intuitiven Dashboards und Plantafeln sind flexibel mit mathematischen Solvern kombinierbar, die komplexe Planungsprobleme im Hintergrund lösen. Im Gegensatz zu APS- oder PPS-Software ist Smart Planning cloud-nativ, lässt sich bei Bedarf aber auch on-premise betreiben.

Mit Smart Process Planning schließt Smart Planning zudem die Lücke zu vorgelagerten PDM- und PLM-Systemen; für die strategische Prozessplanung steht dabei ein digitaler Zwilling mit grafischer Visualisierung zur Verfügung.

Gegenüber End-to-End-Lösungen wie SIOP, S&OP oder klassischen APS-Systemen bietet dieser modulare Ansatz spürbare Vorteile bei Einführungsgeschwindigkeit, Projektkosten und Projektrisiko. Ein MES ist für den Einsatz nicht erforderlich; ist eines vorhanden, wird dessen Datenbasis über Smart Planning zusätzlich nutzbar.

Grundlage ist mathematische Optimierung, ergänzt mit KI, entwickelt und angepasst auf Basis von über 25 Jahren Erfahrung in realen Planungsprojekten.

Technikerin rüstet eine bestehende Anlage nach

FAQ

Was unterscheidet die Produktionsplanung Software von einem ERP-System?
Ein ERP-System verwaltet betriebswirtschaftliche Ressourcen wie Finanzen, Einkauf, Personal und Lager. Die Produktionsplanung Software ist auf die taktische und operative Planung der Fertigung spezialisiert: Sie legt fest, was wann auf welcher Ressource mit welchem Material produziert wird. In der Praxis läuft sie meist parallel zum ERP und tauscht Auftrags- und Bestandsdaten mit diesem aus.
Was unterscheidet Smart Planning von einem klassischen APS oder End-to-End-Ansätzen wie SIOP und S&OP?
APS-Systeme und Ansätze wie SIOP oder S&OP bilden meist ein durchgängiges Komplettsystem über alle Planungsebenen, verbunden mit hohem Integrations- und Projektaufwand. Smart Planning setzt stattdessen auf schlanke, einzeln einsetzbare Module – das verkürzt die Einführungszeit, senkt die Projektkosten und reduziert das Projektrisiko.
Was unterscheidet Smart Planning von klassischen Plantafeln?
Klassische Plantafeln bilden Aufträge, Reihenfolgen und Kapazitäten grafisch ab, die Umplanung erfolgt aber manuell durch den Planer. Smart Planning bietet dieselbe intuitive, grafische Bedienung, kombiniert sie aber mit einem mathematischen Solver, der im Hintergrund Optimierungsvorschläge berechnet.
Was bedeuten die drei Planungshorizonte strategisch, taktisch und operativ?
Strategische Planung deckt Jahre ab, etwa Kapazitäts- und Bedarfsentscheidungen. Taktische Planung arbeitet auf Monats- oder Wochenebene und stimmt Vertrieb, Einkauf und Produktion aufeinander ab. Operative Planung betrifft Tage und Schichten – die konkrete Reihenfolge von Aufträgen auf Maschinen und Personal.
Brauche ich ein MES, um Smart Planning einzusetzen?
Nein. Smart Planning verbessert die Produktionsplanung bereits ohne angebundenes MES. Ist bereits ein MES im Einsatz, ist Smart Planning der naheliegende nächste Schritt, um dessen Daten für die Planung zu nutzen.
Muss ich alle elf Smart-Planning-Module einführen, oder reicht ein einzelnes?
Jedes der elf Module lässt sich einzeln einsetzen und unabhängig an bestehende ERP- und MES-Systeme anbinden. Ein kombinierter Einsatz erhöht den Nutzen, ist aber keine Voraussetzung.

Welches der Module trifft Ihre aktuelle Planungslücke am ehesten? Sehen Sie sich die Übersicht oben an – oder sprechen Sie direkt mit uns, wenn Sie unsicher sind, welches Modul zu Ihrer Situation passt.