Smart Factory Viewer — digitaler Zwilling der Produktion von OptWare

Digitaler Zwilling der Produktion mit dem Smart Factory Viewer

Produktions- und Werksleiter treffen täglich Entscheidungen auf Basis von Daten, die über ERP-, MES-, IoT- und Produktionssysteme verstreut liegen. Digital-Twin-Technologien gehören in der Fertigung inzwischen für einen Großteil der Unternehmen zum festen Bestandteil der Digitalisierungsstrategie – die eigentliche Herausforderung liegt darin, aus den einzelnen Systemen ein durchgängiges, ganzheitliches Abbild der Produktion zu machen, statt jedes für sich zu betrachten.

Der Smart Factory Viewer im OptWare Hub führt genau diese Datenquellen zentral zusammen und stellt Produktionslinien, Materialflüsse, Ressourcen sowie Maschinen- und Anlagenzustände als digitalen Zwilling der Produktion in 3D dar – interaktiv und auf Basis von Echtzeitdaten. Engpässe, ineffiziente Materialflüsse und freie Kapazitäten werden sichtbar, bevor sie zu Stillständen oder Mehrkosten führen.

Verantwortliche beobachten die laufende Produktion

Was ist ein digitaler Zwilling der Produktion?

Ein digitaler Zwilling der Produktion ist ein virtuelles Abbild der realen Fertigung, das Layout, Prozesse, Ressourcen und Anlagenzustände auf Basis laufender Daten nachbildet. Anders als ein statisches CAD-Modell verändert sich dieses Abbild mit der Produktion selbst: Bestände, Auslastungen und Materialbewegungen werden fortlaufend aktualisiert.

Der Smart Factory Viewer setzt diesen Ansatz um, indem er Daten aus bestehenden Systemen verbindet, statt sie zu ersetzen. Produktionsleiter erhalten damit eine ganzheitliche Sicht auf die gesamte Fabrik, ohne bestehende ERP- oder MES-Landschaften umbauen zu müssen.

Funktionsweise: Echtzeitdaten in 2D und 3D

Der Smart Factory Viewer bündelt Daten aus unterschiedlichen Quellen und macht sie in einer gemeinsamen Ansicht nutzbar:

  • ERP-Systeme
  • MES-Systeme
  • Produktionsanlagen und Maschinensteuerungen
  • IoT- und Sensordaten
  • Materialfluss- und Logistiksysteme
  • Lager- und Bestandsinformationen

Aus diesen Daten entsteht eine interaktive 2D- und 3D-Darstellung des Fabriklayouts. Produktionsbereiche, Transportwege und Ressourcenauslastung lassen sich darin nachvollziehen, Engpässe und ineffiziente Abläufe direkt identifizieren. Für Szenarien, die noch nicht produktiv sind, lassen sich Layout- und Prozessvarianten im gleichen Modell simulieren, bevor sie in der realen Fertigung umgesetzt werden.

Wirkung auf OEE und Reaktionsgeschwindigkeit

Fragmentierte Daten kosten Zeit: Bis ein Stillstand, ein Materialengpass oder eine Abweichung von der Planung erkannt wird, vergehen oft Stunden. Der Smart Factory Viewer bringt die relevanten Kennzahlen – Anlagenzustände, Auslastung, Materialverfügbarkeit – in eine gemeinsame, laufend aktualisierte Ansicht.

Das verkürzt den Weg von der Abweichung zur Reaktion: Stillstände werden früher erkannt, Ursachen schneller eingegrenzt, Gegenmaßnahmen gezielter eingeleitet. Über die Zeit entsteht so eine belastbare Datenbasis für OEE-Analysen und kontinuierliche Verbesserung, statt einer nachträglichen Rekonstruktion aus mehreren Einzelsystemen.

Wissen Sie jederzeit, was in Ihrer Fertigung gerade läuft? Wir zeigen Ihnen, wie ein digitales Abbild dabei hilft.

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Typische Anwendungsfälle

Produktionslinien und Materialflüsse visualisieren

Anlagen, Produktionsbereiche und Transportwege werden in Echtzeit als digitaler Zwilling dargestellt – nachvollziehbar für alle Beteiligten, unabhängig vom Ursprungssystem der Daten.

Engpässe und Abweichungen frühzeitig erkennen

Kritische Bereiche und ineffiziente Prozessschritte werden sichtbar, bevor sie sich auf den Durchsatz auswirken.

Fabriklayouts vor der Umsetzung prüfen

Layout- und Prozessvarianten lassen sich im digitalen Modell durchspielen, bevor Umbauten oder Umstellungen in der realen Fertigung erfolgen.

Freie Flächenkapazitäten erkennen

Verfügbare Flächen und ungenutzte Kapazitäten werden im digitalen Zwilling sichtbar – eine belastbare Grundlage für Entscheidungen über Erweiterungen, Umbauten oder die Integration neuer Anlagen.

Produktions- und Logistikkennzahlen zentral überwachen

OEE-, Auslastungs- und Materialflusskennzahlen aus verschiedenen Systemen stehen an einer Stelle zur Verfügung, statt verteilt über mehrere Tools eingesehen werden zu müssen.

Ihre Vorteile mit OptWare

  • Ein durchgängiges, ganzheitliches Abbild der Produktion statt Einzelansichten aus ERP, MES und Anlagensteuerung
  • Anbindung bestehender Systeme statt Ablösung gewachsener IT-Landschaften
  • Interaktive 2D- und 3D-Darstellung für Werksleitung, Produktionsplanung und Instandhaltung gleichermaßen verständlich
  • Grundlage für Simulation und Bewertung von Layout- und Prozessänderungen vor der Umsetzung
  • Einbettung in den OptWare Hub, wodurch sich der Smart Factory Viewer mit Planungsmodulen wie Sequenzierung, Scheduling oder Materialflussplanung kombinieren lässt, wo dies erforderlich ist

FAQ zum digitalen Zwilling der Produktion

Was unterscheidet einen digitalen Zwilling der Produktion von einem klassischen MES-Dashboard?
Ein MES-Dashboard zeigt in der Regel Kennzahlen aus einem System. Der Smart Factory Viewer führt Daten aus mehreren Systemen – ERP, MES, IoT, Logistik – in einem gemeinsamen, layoutbasierten Modell zusammen und bildet damit den räumlichen und prozessualen Zusammenhang der Produktion ab, nicht nur einzelne Kennzahlen.
Welche Systeme lassen sich an den Smart Factory Viewer anbinden?
Der Smart Factory Viewer kann Daten aus ERP- und MES-Systemen, Produktionsanlagen, IoT-Sensorik sowie Materialfluss- und Logistiksystemen zentral zusammenführen.
Ist für den digitalen Zwilling eine 3D-Darstellung zwingend notwendig?
Der digitale Zwilling im Smart Factory Viewer baut auf einem 3D-Modell der Fabrik auf. Für den Arbeitsalltag lassen sich darin 2D-Dashboards mit bereichs- oder rollenspezifischen Kennzahlen einblenden, statt 2D und 3D als zwei getrennte Ansichten zu betrachten. Welche Darstellung im Vordergrund steht, hängt vom jeweiligen Anwendungsfall ab.
Wie verhält sich der Smart Factory Viewer zu 3D-Plattformen wie NVIDIA Omniverse?
Der Smart Factory Viewer verarbeitet 3D-Daten auch im Format OpenUSD – demselben offenen Standard, auf dem Plattformen wie NVIDIA Omniverse aufbauen. Produktions- und Anlagendaten aus dem Smart Factory Viewer lassen sich dadurch mit solchen Umgebungen austauschen, statt an ein geschlossenes Format gebunden zu sein.
Ersetzt der Smart Factory Viewer bestehende ERP- oder MES-Systeme?
Nein. Der Smart Factory Viewer bindet bestehende Systeme an und macht ihre Daten in einer gemeinsamen Ansicht nutzbar, ohne die zugrunde liegenden Systeme abzulösen.
Lässt sich der digitale Zwilling auch für Simulationen nutzen, nicht nur zur Überwachung?
Ja. Layout- und Prozessvarianten lassen sich im Modell des Smart Factory Viewer durchspielen und bewerten, bevor sie in der realen Produktion umgesetzt werden.

Digitalen Zwilling Ihrer Produktion live erleben

Vereinbaren Sie ein unverbindliches Analysegespräch. Wir zeigen Ihnen anhand Ihrer eigenen Datenquellen, wie der Smart Factory Viewer Produktionslinien, Materialflüsse und Anlagenzustände als digitalen Zwilling zusammenführt – und wo sich damit konkret Reaktionszeit und Transparenz gewinnen lassen.