Smart Material Flow Planning — Materialflussplanung Software von OptWare

Materialflussplanung Software: Materialfluss datenbasiert planen mit Smart Material Flow Planning

Materialflussplanung Software bildet Transport-, Lager- und Bereitstellungsprozesse in der Fabrik digital ab und macht Engpässe sichtbar, bevor sie zu Stillstand oder Nacharbeit führen. Im OptWare Hub übernimmt das Modul Smart Material Flow Planning diese Aufgabe – aufbauend auf der bewährten ipolog-Technologie. Es verknüpft Layoutdaten, Teilestamm, Behälter- und Regalinformationen sowie Bereitstell- und Transportlogik in einem gemeinsamen Datenmodell.

Auf dieser Basis berechnet Smart Material Flow Planning den Bedarf an Transportmitteln automatisiert und stellt Ergebnisse in 2D, 3D, Sankey-Diagramm und Heatmap dar. Planer in Produktionslogistik und Intralogistik nutzen Smart Flow Planning, um Materialflussvarianten zu vergleichen, Umplanungen bei geänderten Stücklisten schnell umzusetzen und Entscheidungen auf Basis dynamischer Kennzahlen, statt statischer Excel-Auswertungen zu treffen.

Mitarbeitende steuern die Materialbereitstellung in der Fabrik

Was ist Materialflussplanung?

Materialflussplanung beschreibt den logistischen Transport von Ladungsträgern – Vollgut und Leergut – sowie von Bauteilen, Baugruppen und Modulen innerhalb eines Werks. Ziel ist, jedes Teil zur richtigen Zeit, am richtigen Ort und in der passenden Menge bereitzustellen, bei möglichst geringem Aufwand für Transportmittel, Fläche und Personal.

Dazu gehören mehrere Planungsschritte: die Erfassung des Ist-Zustands (Ressourcen, Prozesszeiten, Schichtmodell, Teiledaten), die Layoutplanung, die Modellierung der Materialflüsse im Layout, die Berechnung des Ressourcenbedarfs und darauf aufbauend die Kosten- und Personalauswertung. Materialflussplanung ist damit Grundlage für Logistikplanung und Fabrikplanung – und liefert die Datenbasis für spätere Anpassungen, wenn sich das Produktionsprogramm ändert.

So funktioniert Materialflussplanung mit Smart Material Flow Planning

Smart Material Flow Planning bildet Materialflüsse nicht als Momentaufnahme ab, sondern als Modell, das sich mit dem Produktionsprogramm mitverändert. Für eine belastbare Planung benötigt Smart Material Flow Planning zum Beispiel Layoutdaten, Teileinformationen, Behälter- und Regalspezifikationen sowie die definierte Bereitstell- und Transportlogik. Aus diesen Daten berechnet Smart Material Flow Planning automatisiert:

Mitarbeitende organisieren die Materialbereitstellung in der Fabrik
  • Routenzug- und Transportmittelbedarf auf Basis der Materialabrufe
  • Personalbedarf für Bereitstellung und Transport
  • Wegzeiten, Beladezeiten und Auslastung je Transportmittel
  • Ressourcenbedarf und Kosten je Teil für die Detailplanung

Line-Back-Berechnungen leiten aus dem Produktionsprogramm die notwendigen Ressourcen ab, bevor die erste Palette bewegt wird – der Ressourcenbedarf ist damit das Ergebnis der Planung, nicht ihre Eingangsgröße. Ergebnisse lassen sich über Sankey-Diagramm und Heatmap zweidimensional auswerten oder im 3D-Modell begehen – für Abstimmungen mit Management oder Standortleitung ebenso relevant wie für die tägliche Planung. Mehrere Planer arbeiten web-basiert auf derselben Datengrundlage; Änderungen sind sofort für alle sichtbar, eine Undo/Redo-Funktion macht Planungsschritte reversibel.

Smart Material Flow Planning schafft eine zentral gepflegte Datengrundlage statt verteilte Excel-Stände unterschiedlicher Abteilungen.

Wirkung auf Effizienz und Planungssicherheit

Materialflussplanung mit Software statt Tabellenkalkulation verändert vor allem zwei Dinge: die Geschwindigkeit von Umplanungen und die Verlässlichkeit der Entscheidungsgrundlage.

Ändert sich das Produktionsprogramm, lässt sich der Effekt auf Transportmittel- und Personalbedarf in Smart Material Flow Planning direkt simulieren – ohne dass Formeln in dutzenden Tabellenblättern manuell auf ihre Sinnhaftigkeit überprüft werden müssen. Mehrere Szenarien lassen sich parallel anlegen und anhand dynamischer Kennzahlen vergleichen, statt sich auf einen statischen Tagesdurchschnitt zu verlassen. Engpässe bei Transportwegen, Ladestellen oder Lagerzonen werden über Heatmap und Sankey-Diagramm sichtbar, bevor sie sich im laufenden Betrieb als Stillstand bemerkbar machen. Wie groß der Effekt im eigenen Werk ausfällt, lässt sich im Rahmen eines Sondierungsgesprächs oder eines Testlaufes überschlagen.

Innerbetriebliche Logistik mit simuliertem Materialfluss zwischen Lager und Produktion

Materialfluss auf Zuruf und in Tabellen – kommt Ihnen das bekannt vor? Reden wir über Ihre Versorgung.

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Typische Anwendungsfälle

Neue Fabrik- oder Layoutplanung

Beim Aufbau eines neuen Werks oder Bereichs verknüpft Smart Material Flow Planning Layout, Prozesse und Materialbedarf von Anfang an – Engpässe bei Flächen oder Wegen zeigen sich vor dem ersten Spatenstich.

Variantenreiche Serienfertigung

Bei vielen Produktvarianten ändern sich Behälterbedarf, Transportmenge und Bereitstelltakt laufend. Smart Material Flow Planning passt die Berechnung automatisch an Varianten, Losgrößen und Sequenzen an.

Routenzug- und Staplerplanung

Auf Basis der Materialabrufe berechnet Smart Material Flow Planning Routenzugbedarf, Touren pro Tag, Gesamtstrecke und Prozesszeiten – für Routenzüge ebenso wie für Gabelstapler- oder FTS-Flotten.

Kapazitätsprüfung bei Programmänderungen

Ändert sich das Produktionsprogramm kurzfristig, zeigt Smart Material Flow Planning, ob vorhandene Transportmittel und Personal die neue Situation abdecken oder wo nachjustiert werden muss.

Ihre Vorteile mit Smart Flow Planning

Als Modul der Smart Planning Suite deckt Smart Material Flow Planning gezielt die innerbetriebliche Logistik ab. Es lässt sich einzeln einsetzen, um punktuell für Transparenz im Materialfluss zu sorgen, oder mit anderen Smart-Planning-Modulen kombinieren – etwa mit Smart Demand Planning oder Smart Process Planning – für einen umfassenderen Planungsansatz über mehrere Ebenen hinweg. Konfigurierbare Planungsmasken und Dashboards sorgen dabei für hohe Nutzerakzeptanz. Das Modul eignet sich vor allem für die Serienfertigung, aber auch für die auftragsbezogene Produktion.

Wer neben dem Materialfluss auch Sequenzierung (Smart Sequence Planning) oder Kapazitäts- und Schichtplanung (Smart Capacity Planning, Smart Shift Planning) im Blick hat, findet die passenden Module in derselben Smart Planning Suite – ohne für jede Planungsaufgabe ein separates, unabhängiges Tool einführen zu müssen.

FAQ

Was ist der Unterschied zwischen Materialflussplanung und Materialflussanalyse?
Die Materialflussanalyse untersucht den Ist-Zustand – wie viel Material auf welchem Weg transportiert wird. Die Materialflussplanung baut darauf auf und legt fest, wie Transporte, Bereitstellung und Ressourceneinsatz künftig organisiert werden sollen.
Welche Daten nutzt Smart Flow Planning für die Materialflussplanung?
Layoutdaten, Teileinformationen, Behälter- und Regalspezifikationen sowie die definierte Bereitstell- und Transportlogik. Eine unverbindliche Datensichtung im Vorfeld liefert Aufschluss über die Möglichkeiten von Smart Material Flow Planning.
Kann Smart Flow Planning verschiedene Materialflussszenarien vergleichen?
Ja. Smart Material Flow Planning erlaubt, mehrere Planungsszenarien parallel anzulegen und anhand dynamischer Kennzahlen zu Ressourcen, Transportmitteln und Kosten zu vergleichen.
Wie erkennt die Materialflussplanungs-Software Engpässe?
Über die Berechnung von Transportbedarf, Weg- und Beladezeiten sowie deren Visualisierung in Heatmap und Sankey-Diagramm – überlastete Wege oder Stationen werden direkt sichtbar.
Muss ich weitere Smart-Planning-Module einführen, um Smart Flow Planning zu nutzen?
Nein. Das Modul lässt sich einzeln für die Materialflussplanung einsetzen. In Kombination mit Modulen wie Smart Demand Planning oder Smart Process Planning ergibt sich ein umfassenderer Planungsansatz.
Für welche Produktionsumgebungen eignet sich Smart Flow Planning besonders?
Für Werke mit hoher Variantenzahl, häufig wechselndem Produktionsprogramm oder komplexen Materialflüssen, bei denen Excel-Tabellen an ihre Grenzen stoßen.

Sie möchten wissen, wo Smart Material Flow Planning in Ihrer Materialflussplanung ansetzen kann? Vereinbaren Sie ein unverbindliches Sondierungsgespräch. Wir schauen uns Ihre Ausgangslage an und zeigen, welche Fragen Smart Material Flow Planning für Sie konkret beantworten kann – bevor Sie sich für ein Tool entscheiden.