Materialschwankungen ausgleichen
Automatisierte Anpassung von Prozessparametern bei wechselnder Materialdicke oder -qualität, unmittelbar nach Rüst- oder Coil-Wechsel.
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APCO ist eine Qualitätssicherung Software im OptWare Hub, die Fertigungsprozesse in Echtzeit an schwankende Bedingungen anpasst, bevor daraus Fehler entstehen. Statt Bauteile nach der Fertigung zu prüfen, verändert APCO laufend Prozessparameter (z.B. Maschineneinstellungen) – etwa bei wechselnder Materialdicke, Werkzeugverschleiß oder Schwankungen an der Anlage – und hält den Prozess dadurch innerhalb der Qualitätsgrenzen. Eingesetzt wird APCO in Produktionsumgebungen mit hoher Variantenvielfalt und wechselnden Werkstoffeigenschaften, in denen statische Prüfpläne allein nicht ausreichen. Ziel ist nicht die nachträgliche Fehlererkennung, sondern die Vermeidung von Ausschuss, Nacharbeit und Stillstandzeiten an der Quelle.
APCO steht für Adaptive Prozesskettenoptimierung und kombiniert künstliche Intelligenz mit mathematischer Optimierung: Künstliche Intelligenz erkennt Muster und Abweichungen in den Produktions- und Materialdaten, mathematische Optimierungsverfahren berechnen daraus die bestmögliche Parameterkorrektur. Die zugrunde liegenden Optimierungsverfahren gehen auf ein gemeinsames Forschungsprojekt mit einem Fraunhofer-Institut zurück. Als Qualitätssicherung Software überwacht APCO Produktions- und Prozessdaten fortlaufend, prognostiziert die Qualität und gleicht sie mit hinterlegten Qualitätsgrenzen ab. Erkennt APCO eine Abweichung – etwa eine veränderte Materialdicke oder eine Verschiebung im Prozessverhalten –, passt APCO Prozessparameter automatisiert an, bevor ein Bauteil außerhalb der Toleranz gefertigt wird.
Dabei bezieht APCO unter anderem ein:
Damit unterscheidet sich APCO von klassischer CAQ-Software: Prüfplanung, Auditmanagement oder Reklamationsbearbeitung dokumentieren Qualität nach dem Fertigungsschritt. APCO wirkt davor – direkt am Prozess.
APCO analysiert eingehende Produktions- und Materialdaten kontinuierlich und vergleicht sie mit den hinterlegten Qualitätsanforderungen. Weicht ein Wert ab, berechnet APCO die notwendige Parameteränderung und gibt sie an die Anlage oder an die verantwortliche Person weiter – automatisiert oder als Handlungsempfehlung.
Dadurch lassen sich:
Die Anbindung an bestehende ERP- und MES-Systeme sorgt dafür, dass Qualitätsdaten nicht isoliert entstehen, sondern in vorhandene Systemlandschaften einfließen. Wo klassische statistische Prozesskontrolle Abweichungen protokolliert und zur manuellen Bewertung vorlegt, geht APCO einen Schritt weiter und leitet aus denselben Daten direkt eine Parameterkorrektur ab.
Instabile Prozesse wirken sich unmittelbar auf Ausschussquote, Nacharbeit und Stillstandzeiten aus – und damit auf die Overall Equipment Effectiveness (OEE). Bei einem internationalen Zulieferbetrieb passt APCO den Pressdruck automatisiert an schwankende Materialdicke an. Beim Coil-Wechsel sind dadurch statt bis zu fünf Korrekturen oft keine mehr nötig – bereits das erste gefertigte Teil erfüllt die Qualitätsanforderungen. Allein aus dieser einen Optimierung resultiert eine jährliche Einsparung im sechsstelligen Bereich durch reduzierten Ausschuss und weniger Stillstandzeit. Da Abweichungen ausgeglichen werden, bevor sie zu Störungen führen, sinkt zugleich die Zahl ungeplanter Maschinenausfälle – ein weiterer Faktor mit direktem Einfluss auf die OEE.
Wie viel Ausschuss entsteht bei Ihnen durch Parameter, die niemand nachjustiert? Finden wir es gemeinsam heraus.
Erstberatung buchenAutomatisierte Anpassung von Prozessparametern bei wechselnder Materialdicke oder -qualität, unmittelbar nach Rüst- oder Coil-Wechsel.
Automatisierte Vorgabe optimaler Prozessparameter direkt nach dem Rüstwechsel, wodurch Einstellzeiten und Testläufe reduziert werden.
Frühzeitiger Ausgleich von Prozessabweichungen, bevor sie zu ungeplanten Stillständen oder Anlagenausfällen führen.
Kontinuierlicher Abgleich von Prozess- und Qualitätskennzahlen, um Abweichungen zu erkennen, bevor Bauteile außerhalb der Toleranz gefertigt werden.
Weniger fehlerhafte Teile durch Prozesskorrektur an der Quelle statt nachträglicher Prüfung.
Einheitliche Qualitätsgrenzen und Parameteranpassung über verteilte Produktionslinien hinweg.
Nachvollziehbare Dokumentation, welche Parameteränderung wann und aus welchem Anlass vorgenommen wurde.
Weniger Prozessabweichungen bedeuten weniger Bauteile, die erst beim Kunden oder in der Endkontrolle auffallen – und damit weniger Reklamationen und Fehlerfolgekosten.
Sie möchten wissen, wo APCO in Ihrer Produktion Ausschuss, Nacharbeit und Stillstandzeiten konkret reduzieren kann? Vereinbaren Sie ein unverbindliches Analysegespräch – wir schauen uns Ihre Prozessdaten an und zeigen, wo adaptive Prozesssteuerung ansetzt.